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Keratokonus in Leipzig & Umgebung

Ursache, Symptome und Behandlung

Keratokonus Behandlung in Leipzig & Umgebung – frühzeitig handeln, Sehkraft erhalten

Der Keratokonus ist eine fortschreitende Erkrankung der Hornhaut, bei der sich deren Form verändert: Die normalerweise kugelförmige Hornhaut wölbt sich kegelförmig vor und wird dabei dünner. Die Folge ist eine zunehmende Verschlechterung der Sehschärfe, die sich auch mit Brille oder Kontaktlinsen kaum korrigieren lässt.

Eine frühzeitige Keratokonus Behandlung in Leipzig und Umgebung kann das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten und in vielen Fällen eine Hornhauttransplantation verhindern. Unsere erfahrenen Augenärzte in Leipzig und Umgebung diagnostizieren und behandeln Keratokonus-Patienten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit modernster Messtechnik und bewährten Therapieverfahren – individuell, kompetent und wohnortnah.

Keratokonus – typische Symptome

Der Keratokonus entwickelt sich meist schleichend und beginnt häufig bereits im Jugendalter oder frühen Erwachsenenalter.

Zu den typischen Symptomen zählen eine zunehmend verschwommene oder verzerrte Sicht, die sich trotz Brillenanpassung kaum verbessern lässt. Betroffene nehmen häufig Halos oder Geisterbilder um Lichtquellen wahr und leiden unter einer erhöhten Licht- und Blendempfindlichkeit. Ein weiteres Anzeichen ist ein schnell wechselnder Brillenwert, insbesondere durch eine zunehmende Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). In der Regel betrifft der Keratokonus beide Augen. Auch wenn zunächst nur ein Auge betroffen scheint – ist eine regelmäßige Kontrolle beider Augen bei Ihrem Augenarzt in Leipzig oder Umgebung entscheidend.

Eine frühzeitige Diagnose ist der wichtigste Schritt, um den Verlust der Sehschärfe langfristig zu verhindern.

Jetzt anrufen und Sehkraft langfristig schützen.

Ihr Keratokonus Augenarzt in Leipzig & Umgebung – wir nehmen uns Zeit für Sie

Unsere Smile Eyes Augenärzte in Leipzig und Umgebung beraten Sie individuell, kompetent und verständlich zur Keratokonus Behandlung – von der Erstdiagnose mit der Pentacam bis zur Therapieentscheidung.

Keratokonus Behandlung – welche Therapien gibt es?

Die Keratokonus Behandlung richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung und dem individuellen Befund. Ziel ist es, das Fortschreiten der Hornhautvorwölbung zu stoppen und die Sehfähigkeit so gut wie möglich zu erhalten oder zu verbessern.

UVA-Crosslinking (CXL)

Das Cornea Cross Linking (CXL) ist die wichtigste Methode zur Stabilisierung des Keratokonus. Dabei wird die Hornhaut mithilfe von UV-Licht und Riboflavin-Augentropfen (Vitamin B2) behandelt, wodurch die Kollagenfasern der Hornhaut neue Querverbindungen bilden und sich verfestigen. Das Verfahren stoppt in den meisten Fällen das Fortschreiten der Erkrankung zuverlässig und kann eine Hornhauttransplantation verhindern. Der Eingriff erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung und dauert ca. 45 Minuten. Dr. med. L. Kiraly führt das UVA-Crosslinking bereits seit 2007 durch und hat damit hunderte Patienten erfolgreich behandelt.

Intracorneale Ringsegmente (ICRS)

Bei der Implantation von intracornealen Ringsegmenten werden halbkreisförmige Kunststoffringe mithilfe des Femtosekundenlasers präzise in das Hornhautgewebe eingesetzt. Sie stabilisieren die Hornhautarchitektur und verbessern die Sehschärfe.  Das Verfahren ist reversibel und lässt sich gut mit dem CXL kombinieren. Smile Eyes Leipzig bietet die ICRS-Implantation als Teil eines individuell abgestimmten Keratokonus-Behandlungsplans an.

Implantierbare Kontaktlinse (ICL) bei Keratokonus

Bei Patienten, bei denen eine Augenlaserbehandlung aufgrund des Keratokonus nicht möglich ist, kann die implantierbare Kontaktlinse (ICL) eine geeignete Alternative zur Sehkorrektur sein. Sie wird zusätzlich zur natürlichen Augenlinse ins Auge eingesetzt und korrigiert auch hohe Fehlsichtigkeiten. Unsere Augenärzte in Leipzig und Umgebung prüfen anhand einer umfangreichen Voruntersuchung, ob diese Option für Ihre individuelle Situation infrage kommt.

Hornhauttransplantation (Keratoplastik)

In weit fortgeschrittenen Fällen, in denen die anderen Verfahren keine ausreichende Wirkung mehr erzielen, kann eine Hornhauttransplantation notwendig werden. Hierbei wird die erkrankte Hornhaut ganz oder teilweise durch Spendergewebe ersetzt. Ziel moderner Keratokonus-Behandlungen in Leipzig und Umgebung ist es, diesen Schritt so lange wie möglich hinauszuzögern oder ganz zu vermeiden – durch frühzeitige Diagnose und konsequente Therapie.

Häufige Fragen zum Keratokonus

Was ist Keratokonus?

Der Keratokonus ist eine Erkrankung der Hornhaut. In der Regel handelt es sich hier um eine angeborene Erkrankung. Ein Erbgang ist dabei bekannt (autosomal dominant oder autosomal rezessiv). Die Erkrankung führt zu einer zunehmenden Sehverschlechterung, die sich mit herkömmlichen Brillen oder weichen Kontaktlinsen oft kaum korrigieren lässt.

Was verändert sich an der Hornhaut beim Keratokonus?

Durch eine Schwäche der Hornhautwand kommt es zur Ausdünnung in diesem Bereich. Dadurch verändert sich die Form der Hornhaut von kugelförmig zu kegelförmig. Diese Formveränderung führt zu einer zunehmenden Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) und Sehverschlechterung, die mit normalen Brillengläsern nicht mehr vollständig korrigierbar ist.

Wann beginnt der Keratokonus?

Die Erkrankung beginnt meist in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter. Erste Anzeichen sind oft ein sich häufig ändernder Brillenwert – insbesondere durch zunehmenden Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Frühzeitige Diagnose beim einem Augenarzt in Leipzig oder Umgebung ist entscheidend, um weiteren Sehverlust zu verhindern.

Betrifft Keratokonus beide Augen?

Ja, Keratokonus ist grundsätzlich eine beidseitige Erkrankung. Auch wenn zunächst nur ein Auge Beschwerden verursacht, muss das zweite Auge immer mituntersucht werden – denn Veränderungen können dort bereits vorliegen, ohne dass Symptome spürbar sind. Bei Smile Eyes Leipzig untersuchen wir daher stets beide Augen vollständig.

Was ist das UVA-Crosslinking (CXL) genau?

Beim UVA-Crosslinking betäuben unsere Augenärzte in Leipzig und Umgebung das Auge zunächst mit Tropfen, sodass der Eingriff schmerzfrei ist. Dann wird die oberflächliche Hornhautschicht entfernt und eine Vitamin-B2-Lösung aufgetropft. Anschließend wird die Hornhaut mit UVA-Licht bestrahlt. Durch diese photochemische Reaktion bilden die Kollagenfasern  („das Gerüst der Hornhaut“) neue Querverbindungen – die Hornhaut verfestigt sich. Studien belegen, dass nach einem CXL das Fortschreiten des Keratokonus gestoppt wird. Vielen Patienten blieb dadurch eine Hornhauttransplantation erspart.

Wie häufig ist Keratokonus?

Keratokonus tritt bei etwa 1 von 2.000 Personen auf, mit starken regionalen Unterschieden – in der Mittelmeerregion ist die Erkrankung beispielsweise deutlich häufiger. Da die Erkrankung lange symptomarm verläuft, wird sie häufig erst erkannt, wenn die Sehverschlechterung bereits merklich ist.

Wie erkennt Ihr Augenarzt in Leipzig und Umgebung einen Keratokonus?

Bei der Untersuchung mit der Spaltlampe – einem Mikroskop – sind charakteristische Veränderungen der Hornhaut erkennbar zum Beispiel Eisenablagerungen oder in fortgeschrittenen Fällen Hornhauttrübungen. Für eine präzise Früherkennung und Klassifizierung setzen unsere Augenärzte in Leipzig die Pentacam ein: Dieses Gerät ermöglicht hochgenaue 3D-Aufnahmen der Hornhautvorder- und -rückwand, auf deren Basis eine exakte Risikoabschätzung und Verlaufskontrolle erfolgt.

Gibt es eine Früherkennung von Keratokonus?

Ja. Mit modernen Geräten, wie zum Beispiel der Pentacam und mit entsprechenden Spezialmodulen, können sehr genaue Aufnahme von der Hornhautvorderwand und der -rückfläche gemacht werden. Auf dieser Grundlage führen unsere Augenärzte in Leipzig und Umgebung eine  Risikoabschätzung durch bzw. klassifizieren den Keratokonus. Ebenso kann in Folgeuntersuchungen eine Progression sehr früh festgestellt werden.

Was sind meine nächsten Schritte nach einer Keratokonus-Diagnose in Leipzig und Umgebung?

Nach der Diagnose sichern und klassifizieren unsere Smile Eyes Augenärzte in Leipzig und Umgebung den Befund mit der Pentacam. Daraus ergeben sich die konkreten Behandlungsoptionen – von der regelmäßigen Verlaufskontrolle über das UVA-Crosslinking bis zur ICRS-Implantation. Je früher Sie sich vorstellen, desto mehr Behandlungsoptionen stehen zur Verfügung. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin.